Im Notfall zählt jede Minute. Wer dann lange nach Medikamentenplan, Versichertenkarte oder Vollmacht suchen muss, verliert wertvolle Zeit. Eine gut sortierte Notfallmappe schafft Klarheit für alle, die helfen.
Gesundheitsdaten

Ganz vorne stehen Diagnosen, Allergien, Unverträglichkeiten, aktueller Medikationsplan, Hausarzt und Fachärzte sowie Kopien von Versichertenkarte und Ausweis. Auch Implantate wie Herzschrittmacher gehören auf die Liste.
Kontakte

Notieren Sie Angehörige, Nachbarn mit Schlüssel, Pflegedienst, Betreuungskraft, Hausnotruf und die Pflegekasse – jeweils mit Telefonnummer. Legen Sie fest, wer zuerst angerufen werden soll.
Vollmachten und Verfügungen

Legen Sie Kopien von Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Betreuungsverfügung in die Mappe und notieren Sie, wo die Originale liegen. Bevollmächtigte sollten wissen, wo sie die Unterlagen finden.
Aufbewahren und aktualisieren

Bewahren Sie die Mappe an einem festen, gut erreichbaren Ort auf und hängen Sie einen Hinweis an den Kühlschrank. Prüfen Sie den Inhalt mindestens nach jeder Medikamentenänderung oder einem Krankenhausaufenthalt.
Kurz zusammengefasst

Eine Notfallmappe ist schnell angelegt und gibt allen Beteiligten Sicherheit. Zeigen Sie sie auch der Betreuungskraft und dem Pflegedienst. Mehr zum Start mit einer Betreuungskraft lesen Sie unter Die ersten Tage mit der Betreuungskraft.
Häufige Fragen
Was gehört in eine Notfallmappe?
Gesundheitsdaten, Medikationsplan, Kontakte und Kopien von Vollmachten.
Wo bewahre ich sie auf?
An einem festen, gut erreichbaren Ort, mit Hinweis am Kühlschrank.
Originale oder Kopien?
Kopien in die Mappe, Originale sicher aufbewahren und den Ort notieren.
Wie oft aktualisieren?
Nach jeder Änderung bei Medikamenten oder Gesundheit.
Stand: Oktober 2026. Gesetzliche Beträge nach SGB XI, unsere Preise laut Preisübersicht. Dieser Beitrag ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung.



