Ein Sturz kann im Alter schwere Folgen haben – und schon die Angst davor schränkt viele Menschen ein. Die gute Nachricht: Mit einfachen Mitteln lässt sich das Risiko deutlich senken.
Stolperfallen erkennen

- Lose Teppiche und Läufer
- Kabel auf dem Boden
- Schlechte Beleuchtung, vor allem nachts
- Rutschige Böden in Bad und Küche
- Ungeeignete Schuhe oder Hausschuhe
Bewegung und Training

Regelmäßige Übungen für Kraft und Gleichgewicht sind der wirksamste Schutz. Viele Krankenkassen und Vereine bieten Sturzpräventionskurse an. Auch einfache Übungen zu Hause, etwa Aufstehen vom Stuhl ohne Hände, helfen.
Gesundheit im Blick

Sehschwäche, Schwindel, niedriger Blutdruck oder bestimmte Medikamente erhöhen das Sturzrisiko. Lassen Sie Augen und Medikamente regelmäßig ärztlich prüfen. Ausreichend trinken beugt Schwindel vor.
Wohnung anpassen

Haltegriffe im Bad, ein zweiter Handlauf an der Treppe, bodengleiche Duschen und gute Beleuchtung machen die Wohnung sicherer. Bei vorhandenem Pflegegrad zahlt die Pflegekasse bis zu 4.180 € je Maßnahme. Mehr dazu unter Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen.
Kurz zusammengefasst

Stolperfallen beseitigen, in Bewegung bleiben und die Wohnung anpassen – so lässt sich vielen Stürzen vorbeugen. Ein Hausnotruf gibt zusätzlich Sicherheit. Eine Betreuungskraft im Haushalt begleitet auf Wegen und im Alltag.
Häufige Fragen
Was sind typische Stolperfallen?
Lose Teppiche, Kabel, schlechte Beleuchtung und rutschige Böden.
Hilft Training gegen Stürze?
Ja, Kraft- und Gleichgewichtsübungen senken das Sturzrisiko.
Zahlt die Pflegekasse für Haltegriffe?
Bei Pflegegrad bis zu 4.180 € je Maßnahme.
Was tun nach einem Sturz?
Ruhe bewahren, Hilfe rufen – ein Hausnotruf erleichtert das.
Stand: Oktober 2026. Gesetzliche Beträge nach SGB XI, unsere Preise laut Preisübersicht. Dieser Beitrag ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung.



